Der smarte Weg, Züge zu schützen: Folie, Lack oder beides?
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Der smarte Weg, Züge zu schützen: Folie, Lack oder beides?

Die Instandhaltung von Zugaußenflächen ist entscheidend für die betriebliche Effizienz, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Bahnbetreiber stehen vor Herausforderungen wie Graffiti, Umwelteinflüssen und der Notwendigkeit einer konsistenten Markenpräsenz. Traditionell war Lack die bevorzugte Lösung, doch aktuelle Studien an ICMm- und VIRM-4-Zügen, durchgeführt von DEKRA Rail und NS Operations in den Niederlanden, zeigen, dass Schutzfolien erhebliche Vorteile gegenüber Lack bieten. Die Ergebnisse belegen, dass Folien die Haltbarkeit verbessern, die Wartung vereinfachen und die Kosten senken.

Warum Schutzfolien verwenden?

Selbstklebende Schutzfolien bieten weit mehr als nur ästhetische Vorteile. Sie bringen praktische, finanzielle und betriebliche Vorteile mit sich, die sie zu einer zunehmend attraktiven Option für moderne Bahnunternehmen machen.

Schnellere Graffiti-Entfernung und reduzierte Reinigungskosten

Graffiti und Schmutzablagerungen sind in der Bahnbranche ein anhaltendes Problem. NS Operations berichtet, dass sich Graffiti auf folierten Zügen in der Hälfte der Zeit im Vergleich zu lackierten Zügen entfernen lässt – und das, ohne die Oberfläche zu beschädigen oder den Glanz zu verringern.

Folierte Züge können alle 14 Tage gereinigt werden, während lackierte Züge eine wöchentliche Reinigung erfordern. Weniger Reinigungszyklen bedeuten geringere Arbeitskosten und weniger Stillstand für Wartung. Eine effizientere Reinigung erhöht die betriebliche Effizienz und verbessert das Erscheinungsbild der Flotte.

Längere ästhetische und strukturelle Haltbarkeit

Lack verliert im Laufe der Zeit durch UV-Strahlung, mechanische Abnutzung und Umwelteinflüsse an Qualität. Schutzfolien behalten ihren Glanz deutlich länger als Lack. Nach acht Jahren wiesen folierte gelbe Oberflächen einen Glanzgrad von 62 bis 82 auf, während blaue Oberflächen zwischen 61 und 85 lagen. Zum Vergleich: Lackierte Oberflächen fielen auf 45 bis 56 (gelb) bzw. 73 bis 77 (blau) ab.

Bessere Farbstabilität sorgt dafür, dass Züge ihr ursprüngliches Erscheinungsbild über einen längeren Zeitraum beibehalten. Die höhere Widerstandsfähigkeit von Folien reduziert die Notwendigkeit häufiger Neulackierungen und senkt damit die Lebenszykluskosten.

Bessere strukturelle Schutzwirkung und Korrosionsprävention

Lack allein ist anfällig für Absplitterungen und Oxidation, während Schutzfolien als Opfermaterial wirken und direkten Schaden an der Oberfläche des Zuges reduzieren.

Folien absorbieren kleinere Kratzer und Stöße und verhindern Schäden an der darunterliegenden Lack- und Metallstruktur. Während sie Korrosion nicht vollständig verhindern können, reduzieren sie die Feuchtigkeitsexposition – einen Hauptfaktor für Oxidation. Allerdings können Defekte im Zugkörper oder scharfe Kanten unter der Folie später sichtbar werden als bei Lack.

Anstatt einen ganzen Wagen neu zu lackieren, können Betreiber nur die beschädigten Folienabschnitte austauschen. Dies minimiert Materialverschwendung und senkt Reparaturkosten.

Flexible und nachhaltige Branding-Lösungen

Für Betreiber, die häufig ihre Lackierung oder Werbebeschriftung aktualisieren müssen, bieten Folien eine kostengünstige Alternative zur Neulackierung.

Temporäre oder permanente Branding-Elemente können schnell aufgebracht und entfernt werden. Nach acht Jahren erwies sich das Entfernen von Folien auf neuen Lackierungen als problemlos und hinterließ keine Kleberückstände. Bei älteren Lackierungen war jedoch eine zusätzliche Reinigung erforderlich.

Während Lacke flüchtige organische Verbindungen (VOCs) freisetzen, bieten Folien eine umweltfreundlichere Alternative mit geringeren Emissionen, sofern sie fachgerecht entsorgt werden.

Die beste Lösung: Lack und Folie kombinieren

Die effektivste Strategie besteht nicht darin, sich zwischen Lack oder Folie zu entscheiden, sondern beide gezielt zu kombinieren.

Optimale Strategie zum Schutz von Zugaußenflächen:

  1. Eine hochwertige, korrosionsbeständige Lackierung als Basis auftragen.
  2. Schutzfolie verwenden, um besonders beanspruchte Bereiche, Branding-Elemente und empfindliche Oberflächen abzudecken.
  3. Selbstheilende oder Anti-Graffiti-Folien einsetzen, um den Wartungsaufwand zu minimieren.

Zentrale Vorteile eines hybriden Ansatzes:

  • Verlängerte Lebensdauer der Fahrzeuge durch reduzierte Neulackierungsintervalle.
  • Geringere Wartungskosten durch weniger Reinigungszyklen und einfachere Graffiti-Entfernung.
  • Einheitliches Erscheinungsbild der Marke ohne Verblassen oder Abnutzung.
  • Nachhaltiger Betrieb durch minimierten Chemikalieneinsatz und geringeren Lackierabfall.

Dieser Ansatz stellt sicher, dass der Lack als Basis-Schutz dient, während Folien die Haltbarkeit, Sauberkeit und Branding-Flexibilität erhöhen.

Ein smarter Weg, Ihre Züge zu schützen

Bahnbetreiber, die eine kosteneffiziente, langlebige und nachhaltige Strategie zum Schutz von Außenflächen suchen, sollten den kombinierten Einsatz von Schutzfolien und Lack in Betracht ziehen. Unabhängige Studien von DEKRA Rail und NS Operations bestätigen, dass Folien die Haltbarkeit verbessern, die Wartung vereinfachen und Kosten reduzieren. Fleetshield bietet die nächste Generation des Zugschutzes.

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